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Lebensqualität Bearbeiten

Die Lebensqualität bedeutet für eine das Niveau, für andere die Qualität des Lebens. Diesen Ausdruck sagt man, wenn man betonen möchte, dass das Leben mehr ist, als all das, was man kaufen muss oder möchte. Für einige ist die Lebensqualität niedrig, für andere hoch. Es hängt von den Ansprüche und Möglichkeiten ab.

Der Lebensstandard gibt an, was man sich vom Geld, das man hat, leisten kann. Ob man etwas zu essen hat, sich friert oder nicht, in einer Wohnung oder in einem großem Haus wohnt, 2 oder 3 Autos fährt oder gar kein, nach Thailand reist oder an den Plattensee oder bleibt lieber zu Hause, muss sich den Rasen mähen oder beschäftigt 1-2 Gärtner.

Im Fall der Lebensqualität geht es um etwas anderes. Egal in wie großem Haus man wohnt, wenn man kein Kind haben kann oder zu der Familie keine gute Beziehung hat. Und was ist besser, zwei Mercedes mit Fahrer zu haben oder einen alten Käfer zu pflegen? Es hängt davon ab. Nach Thailand reisen oder an den Plattensee? Mit wem? In Restaurant gehen oder für sich selbst kochen? Wenn das Kochen ein Hobby ist und auch das Rasenmähen kann es sein. Für mich ist es egal, wie die andere leben. Ich möchte nur glücklich sein. Ich wohne jetzt mit meiner Familie in einem Gartenhaus. Ich bin von ihnen abhängig. Für mich ist es entsprechend. Wir führen ein ganz ausgeglichenes Leben. Wir leben nicht übertrieben. Wir essen jeden Tag etwas Warmes, das meine Oma oder meine Mutter kocht. Wir sind anspruchsvoll. Für uns ist es kein Lebensziel, im Ausland im teueren Hotel am Meer Urlaub zu machen. Wir leben ganz harmonisch untereinander, was mir Geborgenheit gibt. Ich möchte später ähnlich leben. Ich möchte eine gute Arbeit als Veranstaltungsorganisatorin. Ich möchte nicht zu viel Geld, nur genug. Ich möchte meine Träume verwirklichen, meine Ziele erreichen, gesund sein und in Ruhe und Verständlichkeit leben.

Ich glaube, wer sich am wohlsten fühlt, hat die beste Lebensqualität.

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Forscher für die Freizeit (Dialog mit Opaschowski) Bearbeiten

- Warum hat ein Unternehmen wie B.A.T. ein Institut zur Erforschung der Freizeit gegründet?

- Das Unternehmen B.A.T. wollte da Freizeitverhalten der Deutschen genauer kennen lernen.

- Wie sind Sie Leiter dieses Institut geworden?

- Ich habe mich damals beriet erklärt, mitzumachen, unter der Voraussetzung, dass Forschung und Produktwerbung klar getrennt werden, damit die Forschungsergebnisse euch glaubwürdig bleiben. - Wie viele Studien veröffentlicht das Institut pro Jahr?

- Jedes Jahr wird mindestens eine Grundlagenstudie veröffentlicht.

- Fühlen sich die Menschen heute mit mehr Freizeit glücklicher als früher?

- Nein, die Menschen fühlen sich nicht glücklicher als früher.

- Unter welchen Umständen fühlen sich Frauen und Männer am glücklichsten?

- Frauen fühlen sich in einer schönen Wohnung, umgeben von Büchern und einem Teefon, am wohlsten. Männer dagegen, wenn sie im Besitz eines Fernsehens und eines Autos sind. Wenn sie dann noch ab und zu gut trinken und essen und in Urlaub fahren können, sind sie vollends zufrieden. - Konzentrieren Sie sich bei Ihrer Arbeit ausschließlich auf die Freizeitgestaltung?

- Nein, bei meiner Arbeit setze ich mich aber nicht nur mit der Freizeitgestaltung auseinander. - Was gehört für die Menschen heute zur Freizeit- und Lebensqualität?

- Zu einer besseren Freizeit- und Lebensqualität gehört mehr als nur ein kulturelles Angebot. Die Menschen machen sich viel öfter Gedanken über angemessene Verkehrsverbindungen, die wachsende Kriminalität und eine saubere Umwelt. - Wann beginnt für Sie als Freizeitforscher die Freizeit?

- Abends um Punkt acht Uhr lasse ich meinen Bleistift fallen.

- Hat Ihre Arbeit Ihr eigenes Verhalten beeinflusst?

- Wer Freizeit lernt, muss auch danach handeln. Als meine Kinder noch klein waren, habe ich jede Sitzung um 19 Uhr verlassen, um sie ins Bett legen zu können.

- Wie verbringen Sie Ihre Freizeit?

- Zur Entspannung lese ich Zeitungen, höre Musik und sehe fern.

- Machen Ihnen Ihre Forschungsergebnisse Sorgen?

- Ja, natürlich ist es bedrückend, z. B. herauszufinden, dass sie meisten Menschen Angst vor der freien Zeit haben.

Assoziation Bearbeiten

Frust Resignation Einsamkeit Illusion Zerstörung Energie verschwenden Ideenlosigkeit Trauma


Deutsche können sich nicht erholen Bearbeiten

Für die Deutschen ist die negative Assoziation passend. Sie kennen nicht die Resignation, sie können nicht auf die Arbeit verrichten und verschwenden dafür sehr viele Energie. Der Mensch braucht Erholung, aber die Deutschen können sich nicht richtig erholen, deswegen haben sie Frust. Wenn sie versuchen sich zu entspannen, fühlen sich oft Einsamkeit und sie verfügen über Ideenlosigkeit, weil sie plötzlich mit der Freizeit nicht anfangen können. Sie haben keine Illusion über die Freizeit, weil sie zu viel arbeiten. Da sie nichts mit ihrer Freizeit beginnen können bekommen sie ein Trauma z. B. Herzinfarkt, weil sie plötzlich von Hundert auf Null umschalten. Durch die Freizeit fühlen sie, dass ihr leben zerstört wird.

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