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Zu den Franken (wörtlich: die Freien) gehörten 8 westgermanische Stämme Seit etwa 200 n. Chr. begannen diese sich entlang der römischen Grenze zu einem größeren Stammesverband zusammenzuschließen, der sich selbst als "die Franken" (= die Freien, Kühnen ) bezeichnete. Die Franken wurden erstmals um 250 n. Chr. als "Francii" von römischen Quellen erwähnt, anlässlich eines ihrer vielen Raubzüge über die Grenze in die römische Provinz Gallien hinein.

Während der Völkerwanderung drangen diese Stämme in Gebiete ein, die heute dem fränkischen Sprachraum zugeordnet werden.

Zu Beginn des 5. Jahrhunderts befand sich das Zentrum der Frankensiedlungen in und um Köln. Im Jahr 420 überschritten sie den Rhein Richtung Westen und begründete damit die, in den folgenden Jahrhunderten noch bedeutsame, Teilung der Franken in die westlichen Salfranken und die östlichen Rheinfranken. Die archäologischen Quellen weisen dagegen auf eine zunächst friedliche, allmähliche Aufnahme ins römische Gallien, wo sie als "laeti" genannte Föderaten angesiedelt wurden.

Diese Teilung führte im späteren Frankenreich zu den Teilreichen Neustrien und Austrasien und weiter in der geschichtlichen Zeit zum Staat Frankreich und Deutschland (deutsche Staaten). Der merowingische König Childerich I. (gestorben 482) stand noch in einem Foederaten - Verhältnis zu den Römern. Sein Sohn und Nachfolger Chlodwig I. besiegte 486 den letzten römischen Befehlshaber in Gallien, Syagrius, beendete damit endgültig die römische Herrschaft in Gallien und nahm das Gebiet zwischen Somme und Loire in Besitz. Anschließend unterwarf er die Alemannen, die Burgunder, die Westgoten in Aquitanien und die Rheinfranken. Zuletzt erstreckte sich Chlodwigs Königreich von den Pyrenäen bis Friesland und vom Atlantik bis zum Main. Chlodwig nahm 496 den christlichen Glauben in der römischen Form an. Damit begann die enge Verbindung zwischen fränkischem Königtum und Papsttum.

  • der Verband; -(e)s, Ver•bän•de; eine relativ große Organisation, die sich meist aus vielen kleineren Vereinigungen und Organisationen zusammensetzt
  • kühn Adj; der Kühne -; so, dass der Betreffende trotz einer Gefahr keine Furcht zeigt, sondern handelt, auch mutig ; Gegenteil: ängstlich
  • rauben jemandem etwas mit Gewalt oder Drohungen wegnehmen
  • Befehlshaber, der -; jemand, der einer relativ großen militärischen Einheit Befehle erteilen darf, Kommandeur
  • unterwirft, unterwarf, hat unterworfen; [Vt] 1 jemanden (Kollekt od Pl) / etwas unterwerfen ein Volk / ein Land o.Ä. im Krieg besiegen und dann über es herrschen <ein Volk, die Aufständischen, ein Land, ein Gebiet unterwerfen>

Weiter: Franken4

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